Ein zusätzliches Kinderzimmer, ein abgetrenntes Homeoffice oder eine abgehängte Decke: Trockenbau macht Umbauten möglich, ohne dass gemauert werden muss. Das spart Zeit, Gewicht und Schmutz.
So ist eine Trockenbauwand aufgebaut
Grundlage ist ein Ständerwerk aus Metallprofilen, das an Boden, Decke und angrenzenden Wänden befestigt wird. Darauf werden Gipskartonplatten verschraubt. Der Hohlraum kann mit Dämmstoff gefüllt werden, was Schall- und Wärmeschutz verbessert. Zum Schluss werden Fugen gespachtelt und die Fläche geschliffen.
Typische Einsatzbereiche
- Raumaufteilung und neue Zimmer
- Abgehängte Decken mit integrierter Beleuchtung
- Verkleidung von Leitungen und Installationen
- Ausbau von Dachgeschossen
- Vorsatzschalen zur Dämmung bestehender Wände
Worauf es bei der Planung ankommt
Vor dem Bau sollte feststehen, wo Steckdosen, Schalter und eventuell schwere Gegenstände wie Hängeschränke oder Fernseher hinkommen. Für Lasten werden Verstärkungen im Ständerwerk eingeplant. In Bad und Küche kommen imprägnierte Platten zum Einsatz, die Feuchtigkeit besser vertragen.
Schallschutz nicht vergessen
Eine einfache Wand ohne Dämmung lässt viel Schall durch. Doppelte Beplankung und Mineralwolle im Hohlraum verbessern den Schallschutz deutlich – besonders wichtig bei Schlaf- und Arbeitszimmern.
Gut geplant ist Trockenbau eine schnelle und vielseitige Lösung, um vorhandenen Wohnraum besser zu nutzen.