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Energie sparen2 Min. Lesezeit

Oberste Geschossdecke dämmen: Eine der wirksamsten Maßnahmen

Warme Luft steigt nach oben und entweicht über ungeddämmte Dachböden. Warum die Dämmung der obersten Geschossdecke so viel bringt und wie sie abläuft.

Dämmung der obersten Geschossdecke auf dem Dachboden
KI-generiert
Wärme steigt nach oben. In vielen älteren Häusern trifft sie dort auf einen unbeheizten Dachboden ohne Dämmung und geht verloren. Die Dämmung der obersten Geschossdecke gehört deshalb zu den wirksamsten Maßnahmen im Verhältnis zum Aufwand.

Für wen sich die Maßnahme eignet

Sie ist ideal, wenn der Dachboden nicht bewohnt wird und auch künftig nicht ausgebaut werden soll. Statt der gesamten Dachfläche wird nur der Boden des Dachraums gedämmt. Das ist günstiger und schneller. Soll das Dach später ausgebaut werden, ist die Dachdämmung die bessere Wahl.

Pflicht oder Kür?

Das Gebäudeenergiegesetz enthält für bestimmte Fälle Anforderungen an die Dämmung oberster Geschossdecken, zum Beispiel nach einem Eigentümerwechsel. Ob und welche Pflichten für Ihr Haus gelten, klärt eine Energieberatung.

Die gängigen Varianten

Begehbare Dämmung

Dämmplatten mit einer stabilen Deckschicht, etwa aus Holzwerkstoff. Der Dachboden bleibt als Lagerfläche nutzbar.

Nicht begehbare Dämmung

Dämmmatten oder Rollen werden ausgelegt. Günstig und schnell, aber der Boden ist danach nicht mehr betretbar, außer auf eingeplanten Laufstegen.

Einblasdämmung

Bei Holzbalkendecken mit Hohlräumen kann Dämmstoff eingeblasen werden. Der Boden bleibt erhalten.

Worauf es ankommt

  • Lückenlos dämmen: Fugen und Anschlüsse an Wänden und Balken vermeiden Wärmebrücken.
  • Luftdichtheit: Je nach Aufbau ist eine Dampfbremse nötig, damit keine feuchte Raumluft in die Dämmung zieht.
  • Dachbodenluke: Eine ungeddämmte Luke ist ein Loch in der Dämmung. Es gibt gedämmte Bodentreppen.
  • Leitungen: Rohre und Kabel vorher prüfen und gegebenenfalls umlegen.

Ablauf

  1. Dachboden räumen und Zustand von Decke und Dach prüfen
  2. Aufbau und Dämmstärke festlegen
  3. Bei Bedarf Dampfbremse verlegen
  4. Dämmung einbringen, Laufwege oder Belag ergänzen
  5. Bodentreppe abdichten oder erneuern
Ein Einfamilienhaus ist häufig in ein bis zwei Tagen gedämmt.

Häufige Fragen

Wird es im Dachboden dann kalt?

Ja, der Dachraum wird kälter. Das ist gewollt, die Wärme bleibt in der Wohnung.

Gibt es Förderung?

Dämmmaßnahmen können gefördert werden. Die Bedingungen ändern sich, informieren Sie sich vor Beginn.

Wir dämmen Ihren Dachboden

Wir beraten zu Aufbau und Material und führen die Dämmung aus. Mehr in unserem Ratgeber zur Energieberatung oder Anfrage senden.